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Ein Fischerdorf an der malerischen Küste Norwegens.

Ihre Angelreise nach Norwegen

Entdecken Sie die fischreiche Welt der Fjorde 

Angelurlaub in der norwegischen Fjordwelt

Hier machen Sie den Fang Ihres Lebens!

Norwegen – eine traumhafte Welt für sich, mit Meeresarmen, die bis zu 200 km weit in das Bergmassiv hineinragen. Die schneebedeckten Zweitausender, Wasserfälle, die sich aus den Felsen in weite Täler stürzen und der Fischreichtum in glasklaren Gewässern machen dieses Land zum Paradies für Angler und Naturliebhaber.

Über 100 Fischarten bevölkern die norwegischen Küstengewässern. Die Chancen, hier den Fang des Lebens zu machen, stehen außerordentlich gut. Und in den Flüssen bestehen gute Möglichkeiten zum Lachs- und Meerforellenfischen. In diesem wunderschönen Land werden Sie bestimmt Ihr persönliches Urlaubs- und Angelparadies finden. Entdecken Sie jetzt Ihre Angelreise nach Norwegen! 

Angellizenzen Norwegen
Im Meer und in den Fjorden benötigen Sie keinen Angelschein. Möchten Sie im Süßwasser Ihrem Hobby nachgehen, brauchen Sie in der Regel einen örtlichen Angelschein (Fiskekort), zum Fischen auf Lachs und Meerforelle zusätzlich einen staatlichen Fischereischein (Fiskeravgift).

Angelzubehör
Wir empfehlen Ihnen, Angelgerät und Zubehör von zu Hause mitzubringen, da das Angebot in den Angelläden vor Ort meist sehr begrenzt und vergleichsweise teuer ist. Ausnahme: viele Anlagen in Nordnorwegen, wo unsere Partner ideales Zubehör zu guten Preisen bereithalten.

Meeresangeln
Die Möglichkeiten für den experimentierfreudigen Meeresangler in Norwegen sind unbegrenzt: Die Palette reicht vom leichten Spinnfischen auf Pollack, Lippfisch und Makrele bis hin zum echten Big Game auf Heilbutt.

Pilken
Wohl die beliebteste Angelmethode im Fjord und auf offener See. Meist wird der Pilker mit Beifängern (Gummimakks, Twister oder Dorschfliegen) kombiniert. Unser Tipp: Konzentrieren Sie sich bei der Suche nach Fischen nicht nur auf die Region dicht über Grund, sondern variieren Sie öfter mal die Tiefe. Dorsch, Köhler, ja selbst Heilbutt jagen viel öfter im Mittelwasser, als wir denken. Drift, Strömung und Angeltiefen jenseits der 50 Meter erfordern in Norwegen starkes Gerät und Ködergewichte von 100 bis über 500 g. Bootsruten mit Längen zwischen 2,10 und 2,70 m (7 bis 9 ft) der 20-lbs-Klasse wiegen nicht zu schwer und bieten genügend Reserven für den großen Fang. Passend dazu: robuste Multirollen mit einer Schnurfassung von mindestens 300 m einer 25er Geflochtenen.

Naturköderfischen
Das Fischen mit Herings- und Makrelenfetzen ermöglicht uns einen tiefen Einblick in den Artenreichtum vor Norwegens Küste und ist die Nummer 1, wenn es auf Grundfische wie Leng, Lumb und Seewolf geht. Während sich das Fischen auf kapitale Grundfische in Süd- und Mittelnorwegen oft erst jenseits der 150 m Tiefe richtig lohnt, fischt es sich in Nordnorwegen am erfolgreichsten zwischen 20 und 60 m Tiefe. Je nach Revier sind Bleigewichte zwischen 100 und 1000 Gramm nötig, um den Köder am Grund zu halten. Rute, Rolle und Schnur sollten lieber eine Klasse stärker gewählt werden als beim Pilken - man weiß nie, wer da unten zuschnappt!

Spinnfischen
Der ideale Ausgleich zum schweren Fjordfischen: mit der Spinnrute (Wurfgewicht bis 80 g), einer mittleren Stationärrolle und leichten Pilkern oder Gummiködern die Steilkanten abwerfen. Sie werden erstaunt sein, wie toll das Leben vor Ihren Füßen in Tiefen bis zu 20 m tobt: Lippfische, Makrelen, Knurrhähne, starke Pollacks und mit etwas Glück sogar große Dorsche sind die Beute.

Schleppen
Man nehme einen Küstenblinker oder tieflaufenden Wobbler und schleppe ihn auf der langsamen Fahrt zum Angelplatz hinter dem Boot her. Oft ist so der Urlaubsrekord mit einem Lachs oder kapitalen Pollack gebrochen worden.

Gummifisch-Angeln
Seit Jahren ist der Siegeszug des Gummiköders auch beim Meeresangeln nicht mehr aufzuhalten. Immer weiter verdrängt dieser Köder den guten alten Pilker aus den Koffern der modernen Meeresangler. Besonders bei der Fischerei auf Dorsch, Pollack und Heilbutt spielen die weichen Verführer ihre Trümpfe aus.

 

Die norwegische Regierung hat zum 01.01.2026 die Mitnahme von selbst gefangenem Fisch / Fischprodukten auf 15 kg pro Person begrenzt. Dieses Limit darf 2x pro Jahr pro Angler ausgeführt werden. Für 2027 ist geplant, die Exportquote auf 10 Kilo Fisch zu reduzieren, auch dann soll die Quote 2x im Jahr genutzt werden können. Süßwasserfisch (auch Lachs und Meerforelle) sind nicht Bestandteil der Quote.

Folgende Voraussetzungen zur Mitnahme von Meeresfisch aus Norwegen müssen erfüllt sein:

Aufenthalt in einer registrierten Anlage: Die Fischquote ist an ein offiziell registriertes touristisches Fischereiunternehmen gebunden. Alle unsere Partner sind registriert, daher darf die Quote von unseren Gästen in allen Kingfisher-Unterkünften genutzt werden.

Mindestalter: Die Exportquote darf nur von Gästen genutzt werden, die mindestens 12 Jahre alt sind (wichtig für Familienurlaube!).

Lückenlose Registrierung der Fänge: Alle Gäste sind verpflichtet, sich zu Beginn ihres Aufenthalts im System zu registrieren, das durch den Gastgeber zur Verfügung gestellt wird. Folgende Angaben sind dabei zwingend erforderlich: der Zeitraum des Aufenthalts, Vor- und Nachname, die vollständige Adresse sowie das Geburtsdatum jedes Gasts.

Nach jeder Ausfahrt müssen noch am gleichen Tag die Fänge in das System eingetragen werden. Meldepflichtig sind die Fischarten Dorsch, Köhler, Heilbutt, Rotbarsch und Steinbeißer. Eingetragen wird die Anzahl der gefangenen Fische dieser 5 Arten, nicht das Gewicht. Auch Ausfahrten ohne Fänge müssen mit 0 dokumentiert werden, ebenso zurückgesetzte Fische. Die Meldung der Fänge im System ist eine Sache von wenigen Minuten pro Tag.

Vollständige Zolldokumente: Nur wenn alle Personenangaben (Aufenthaltszeitraum, Name, Adresse und Geburtsdatum) im System eingetragen sind und die Fänge täglich registriert worden sind, wird das Ausfuhrdokument, das jeder Gast am Ende seines Aufenthalts erhält, von den Zollbehörden akzeptiert.

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Einhaltung der Vorschriften und das Mitführen der gültigen Ausfuhrprotokolls verantwortlich sind. Der norwegische Zoll verfolgt eine Null-Toleranz-Politik. Schon ein geringfügiges Überschreiten der 15-Kilo-Grenze, ein falsches Geburtsdatum oder ein Fehler in der Adresse haben dazu geführt, dass der gesamte Fisch beschlagnahmt und ein kostspieliges Strafverfahren eingeleitet worden ist. Wird bei einer Beanstandung auch noch der Flug verpasst, kann der Schaden schnell in die Tausende gehen!

Sollten Sie bei Ihrem Aufenthalt Fragen oder Probleme bei der Registrierung oder Meldung des Fangs haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Gastgeber, der Ihnen gerne behilflich ist.

Bootssicherheit
Ein Thema, das groß geschrieben werden sollte. Immer wieder kommt es aufgrund falscher Ausrüstung und Leichtsinn zu lebensgefährlichen Situationen. Zur Standard-Ausrüstung an Bord gehören Schwimmwesten (stehen vor Ort bereit) und ein Handy (mitbringen und im Vorfeld für die Nutzung im Ausland freischalten lassen), in das die Telefonnummer Ihres Vermieters eingespeichert ist.

Bequem, warm und sicher
Sogenannte Floating-Overalls, die mit ihrer Wärmeleistung und Auftrieb Leben retten können. Auf See besteht striktes Alkoholverbot mit einer 0,0 Promille- Grenze.

Fischfarmen
Es ist streng verboten, im Bereich von Fischfarmen, Netzen und anderem Fischereigerät zu angeln. Halten Sie mindestens 200 Meter Abstand von Farmen und dazugehörigen Markierungsbojen – die norwegische Polizei kontrolliert regelmäßig und greift hart durch!

Bootsführerschein
Seit 2010 wird in Norwegen der Sportbootführerschein verlangt. Allerdings nur für Bootsführer, die nach dem 1. Januar 1980 geboren sind und ein Freizeitboot steuern, das entweder länger als 8 Meter oder mit einem Motor über 25 PS ausgerüstet ist. Personen, deren Geburtsdatum vor dem 1. Januar 1980 liegt, benötigen keinen Bootsführerschein. Wer bereits einen gültigen Sportbootführerschein besitzt, muss keine neue Prüfung ablegen.

Darüber hinaus ist ein Punkte-System wie im Straßenverkehr geplant: Es soll ermöglichen, Bootsführern die Fahrerlaubnis zu entziehen, wenn sie gegen die Regeln der Schifffahrt verstoßen.

Bootsbenzin
Das Mitbringen von eigenem Benzin ist generell nicht gestattet. Die meisten Anlagen übernehmen die Benzinversorgung bei den Booten. Wir bitten um Verständnis, dass in vielen Fällen ein angemessener Aufschlag aufgrund der Transportkosten, des variablen Benzinpreises und oft auch wegen der nötigen Beimengung von Öl verlangt wird.

Südnorwegen

Mittelnorwegen

Nordnorwegen