Unser Tipp für naturverbundene Meeresangler in Mittelnorwegen
Weit draußen an der zerklüfteten Trøndelagsküste liegt Roan – ein Angelrevier wie aus dem Bilderbuch. Zwischen Bergrücken und Fjorden öffnet sich hier der Berfjord, eingerahmt von schroffen Hängen und grünen Tälern. Eine Region, in der alle auf ihre Kosten kommen – vom Heilbuttjäger bis zum Pollack-Fan. Seelachs, Dorsch & Co. inklusive.
Schon im zeitigen Frühjahr beginnt die Saison – dann zieht der Skrei küstennah vorbei und sorgt für spannende Drills. Mit steigenden Wassertemperaturen ab April kommt Bewegung in die Nahrungskette: Köhler, Pollack, Wittling und Schellfisch folgen den Futterfischen, und mit ihnen beginnt eine aufregende Zeit für alle Spinn- und Naturköderangler. Ab Mai steigen dann die Chancen auf Heilbutt – längst kein Zufallsfang mehr. Im Spätsommer kommt der Seehecht hinzu, der nach kurzer Bootsfahrt gezielt befischt werden kann. Und wer das Wetterfenster nutzt, fährt hinaus zu den vorgelagerten Bänken – auf große Dorsche, kampfstarke Köhler oder kapitale Lengs in der Tiefe.
Doch Roan ist mehr als nur ein Top-Revier für Meeresangler. Es ist ein Ort, an dem man durchatmen kann. Wandern Sie durch nahezu unberührte Natur, beobachten Sie Seeadler vom Haus aus, entdecken Sie Elchspuren im Morgengrauen oder sammeln Sie im Spätsommer köstliche Pilze – die Natur hier spielt in ihrer eigenen Liga. Und wenn dann eines der Hurtigruten-Schiffe gemächlich den Fjord passiert, spürt man den Zauber dieses Ortes ganz unmittelbar.
Für einen gelungenen Aufenthalt sorgt Ihr erfahrener, deutscher Gastgeber vor Ort. Die Unterkünfte sind perfekt durchdacht, mit erstklassiger Bootsflotte inklusive Kartenplotter und Echolot, großzügigen Filetierhäusern mit Süß- und Salzwasseranschlüssen, Trockenräumen und ausreichend Gefriermöglichkeiten.
Unsere Empfehlung: Wer beim Meeresangeln auf Vielfalt, starke Drills und echtes Norwegen steht, ist in Roan genau richtig!
