Angeln

Angelzubehör

Wir raten, Angelgerät und Zubehör zum Süßwasserfischen und leichten Meeresangeln von zu Hause mitzubringen. Schweres Geschirr zum Meeresfischen kann auf den Hochseebooten gemietet werden.

Seenfischerei

In den meisten Seen Irlands kommen Forelle, Hecht und Barsch nebeneinander vor. Daneben überraschen viele Gewässer mit guten Beständen an Schleien in Rekordgewichten und kapitalen Brassen. 

Auf Hecht

Dieser Raubfisch hat die grüne Insel berühmt gemacht. Großartig wieder die Fänge am Lower Lough Erne, beeindruckend die Kapitalen aus den Seen Mask, Corrib und Lough Ree. Zufiedenstellende Ergebnisse meldeten unsere Kunden in diesem Jahr auch wieder vom Lough Derg und von der Seenplatte von Cavan.

Auch wenn große Schleppwobbler und Blinker weiterhin ihre Fische fangen, sollten Sie es in Zukunft öfter mal mit dem toten Köderfisch am System oder einem großen Gummifisch an den tiefen Kanten probieren. Es scheint sich besonders in den tiefen Shannon Seen gerade in der warmen Jahreszeit der Trend abzuzeichnen, dass die Hechte tiefer als in den Jahren zuvor stehen.

Auf Forelle

Die Bestände der Brown Trout haben sich in den letzten Jahren fantastisch entwickelt.

Topköder für die großen Raubforellen sind kleine, an den Kanten entlang geschleppte Wobbler oder Spinner. Eine spezielle irische Methode kommt zum Einsatz, wenn der Wind weht: das Dapping. Ein größeres Insekt wird an einer langen Rute und speziellen Schnur unbeschwert im Wind auf die Wasseroberfläche getippt – eine spannende und sehr fängige Angelmethode, die Sie unbedingt probieren sollten! 

Auf Barsch

Dieser Räuber kommt in vielen irischen Seen in großen Stückzahlen vor und stellt eine spannende Abwechslung zum Hechtalltag dar.

Großartiges Lachsfischen!

Wie überall auf der Welt übt das Fischen auf den Atlantischen Lachs auch in Irland einen besonderen Reiz auf die Angler aus. Und auf der grünen Insel werden die Fänge immer besser. Seit Jahren werden uns vom River Moy regelmäßig pro Saison über 10.000 Lachsfänge gemeldet! Einmalig in Europa. Und das schöne daran: Lachsfischen in Irland kann man sich leisten. 1 Woche mit Unterkunft, Frühstück, staatlicher Lachslizenz und Wochenkarte gibt’s bei uns schon für 420,- Euro! 

Das Faszinierende an Irland ist die lange Lachsangeltradition, die noch immer hochgehalten wird, ob am Wasser oder im Pub. Egal, ob Sie ihr Glück mit dem Wurm, der Garnele, dem Spinner oder der Fliege versuchen, Sie werden in Kürze auf Gleichgesinnte treffen, Einheimische wie Lachsfischer aus aller Welt, die Ihre Fragen beantworten und Ihren Erfahrungen lauschen werden.

Küstenfischen

Die Vielfalt ist enorm, in den Felsen dicht am Ufer hausen Conger, darüber stehen Makrelen und Pollacks. Auf Sandböden suchen Rochen, Katzenhaie und Plattfische nach Nahrung, und Wolfsbarsche ziehen wie die Meerforellen bei der Jagd bis ins Flachwasser der Flussmündungen. Ein echter Service: Die besten Angelplätze sind mit Hinweisschildern am Straßenrand gekennzeichnet.

Spinnfischen 

Immer einen Versuch wert. Zum Einsatz kommt eine leichte Spinnrute von 3 m Länge und 40 g Wurfgewicht, eine Stationärrolle mit einer 0,28er Monofilen oder dünner Geflochtenen sowie Küstenblinker und Weitwurf- Wobbler in 20 bis 40 g Gewicht.

Gerätetipp

Eine große Auswahl an hervorragenden Küstenblinkern und Wobblern liefert die schwedische Firma Falkfish an den Fachhandel.

Grundangeln

Zum leichten Grundangeln reicht Ihre Hechtspinnrute mit 40er Schnur aus. Wollen Sie den großen Conger aus den Felsen locken, empfiehlt sich eine schwere Grundrute und Schnur mit hoher Tragkraft. An Sandstränden sind Sie mit Brandungsruten immer einen Schritt voraus.

Hochseeangeln

Die beste Möglichkeit, den immensen Fischreichtum an der irischen Küste zu entdecken. Sie werden Pollack, Leng, Conger und Rochen in zum Teil kapitalen Größen an den Haken bekommen, Sie werden sich über die frechen Katzenhaie freuen, die oft schneller am Fischfetzen sind und werden in der Saison auch dem Blauhai begegnen. Nehmen Sie unbedingt eine leichte Hechtspinnrute mit an Bord: Die großen Pollacks gehen gerne auf Gummiköder oder Fischfetzen und liefern am leichten Geschirr einen Mordsdrill!

In den meisten Seen Irlands kommen Forelle, Hecht und Barsch nebeneinander vor.
Irland bietet außerdem eine spannende Meeresfischerei.
Angellizenzen (Stand 2016)
Die Fischerei auf Forelle, Hecht, Barsch und Weißfisch ist in der Regel frei. Zum Lachs- und Meerforellenfischen benötigen Sie eine staatliche Lizenz (licence). Sie kostet für 1 Tag € 20,-, für 21 Tage € 40,- oder € 100,- für das Kalenderjahr (Stand 2016). Außerdem sind Tageskarten (permits) für die Lachsflüsse erforderlich. Über Preise und Ausnahmen informieren unsere Informationsbroschüren.
Entnahmeregelungen

In der Republik Irland versucht man, leider mit teilweise unverständlichen Bestimmungen, den Hechtreichtum zu schützen und zu erhalten. Pro Person und Tag darf nur 1 Hecht bis 50 cm (!) (Nordirland: 1 Hecht bis 4 kg) entnommen werden. Eine weitere Entnahme ist erst dann wieder erlaubt, wenn das Tageslimit verzehrt wurde. Man darf also immer nur 1 Hecht bis 50 cm (Nordirland: 1 Hecht bis 4 kg) pro Person im Besitz haben. Hechte von über 50 cm (Nordirland: über 4 kg) müssen ausnahmslos zurückgesetzt werden.

Noch ein Satz zu Barsch und Friedfisch: Kein Angler darf in der Republik Irland pro Tag mehr als 4 Weißfische oder Barsche töten. Es dürfen ausschließlich Fische bis 25 cm (!) entnommen werden.

Wir bemühen uns seit Jahren um die Erhöhung des Entnahmemaßes für Hecht und Barsch, bisher aber leider vergebens. Großes Verständnis für unsere Forderungen zeigt neuerdings der Westen Irland (Lough Corrib, Lough Mask), was uns auf eine baldige anglerfreundliche Regelung hoffen lässt.

Aktuelle Informationen können Sie jederzeit telefonisch bei uns erfragen.