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Reiseberichte Fischen. Fangen. Finnland.
Markus Heine von Kingfisher Angelreisen, jetzt Angelurlaub buchen! Markus Heine
Finnland

Fischen. Fangen. Finnland.

Bei der 15. Staffel des Angelwettbewerbs "FLY VS JERK" mischte auch das Kingfisher-Team mit. Im kurzen Interview verraten Marius Miesen und Matthias Vohl, an welchen Top-Gewässern sie gefischt haben, was diese Reviere auszeichnet und wie man dort am besten seinen Angelurlaub verbringt.

Marius und Matthias, ihr habt euch bei dem YouTube-Filmformat FLY VS JERK dazu entschieden, ein finnisches Angelrevier zu befischen, das seit letztem Jahr auch im Kingfisher-Programm ist. Wo liegen die Gewässer genau, wie groß sind sie und was zeichnet sie aus?
Die Gewässer liegen in Mittelfinnland, recht nahe an der russischen Grenze. Der Pielinen, eines der ausgewählten Gewässer, ist beispielsweise mit rund 900 km² der fünftgrößte See des Landes und fast doppelt so groß wie der Bodensee. Doch auch die kleineren Gewässersysteme in der Region haben es in sich! Nahezu alle dortigen Gewässer sind mit Hecht, Barsch und Zander gleichermaßen „voll“, das macht die Fischerei schon unfassbar facettenreich und spannend.

Wie würdet ihr Finnland insgesamt als Reiseland beschreiben?
Einfach nur traumhaft! Die Natur, die Menschen, die Fischerei - und obendrein sehr modern und bestens organisiert.

Wo liegen die Unterschiede zu unseren Zielen in Schweden oder Norwegen?
In erster Linie in der absoluten Unberührtheit. Doch auch die zu fangenden Stückzahlen bei allen 3 genannten Raubfischarten sind so in Schweden eher die Seltenheit.

Bei der FLY VS JERK dreht sich ja alles um den Hecht, und ihr habt mit Vorbereitung fast 2 Wochen in den finnischen Gewässern geangelt. Welche Methoden sind dort in euren Augen die besten und mit welchen Fischgrößen und Stückzahlen ist zu rechnen?
Das Turnier fand Mitte Oktober statt. Leider zog der Winter ungewohnt früh für diese Region ein, und wir angelten in Schnee und Eis. Während man von Frühjahr bis Spätsommer teils unglaubliche Stückzahlen fangen kann, haben es uns in der kalten Jahreszeit in erster Linie die großen Fische angetan. Der Schnitt in dieser Jahreszeit lag deutlich über 90 cm. Am Erfolg versprechendsten war die Angelei mit gejiggten Gummifischen und Jerkbaits.

Wie lief die Vorbereitungswoche vor dem Turnier für euch?
Wir wollten das Turnier am Pielinen fischen. Aber leider war die Wetterprognose für die Turniertage dort so übel, dass wir kurzerhand das Gewässer tauschen mussten und dort erst ein Tag vor dem Turnier ankamen. Dieser Tage lief allerdings gigantisch, sodass wir nach dem nicht so rosigen Prefishing am Pielinen voller Euphorie für die Turniertage waren. 

Und wie lief es dann schließlich an den 3 Angeltagen der FLY VS JERK?
Petrus meinte es nicht gut mit uns. Schnee, Eisregen und Sturm machten den Fischen noch mehr als uns zu schaffen. Der erste Tag lief noch okay, danach waren die Hechtmäuler allerdings wie vernagelt. So ist das manchmal beim Angeln, wäre der letzte Prefishing-Tag ein Turniertag gewesen, hätten die Zuschauer sicherlich beste Werbung für unsere Reviere und die Angelei in Finnland gesehen …
 

Für welchen Kundenkreis ist Finnland in euren Augen das optimale Reiseziel, und welche Reisezeit würdet ihr empfehlen?
Im Prinzip ist Finnland wirklich für jeden geeignet. Das Revier liegt nicht direkt um die Ecke, aber wenn man die An- und Abreise in Kauf nimmt, erlebt man in allen Belangen ein Reiseland der Superlative. Als Reisezeit sind die Monate Mai bis September empfehlenswert. Aber auch der Winter ist zum Langlaufen, Nordlicht beobachten oder Eisangeln ein Traum!

Vor Ort lassen sich ja nicht nur Hechte, sondern auch Barsche, Zander und Forellen angeln. Alle Arten gleichermaßen gut?
Wie gesagt, wir haben noch nie in Gewässern geangelt, in denen sich alle besagten Spezies so erfolgreich beangeln lassen. Stückzahlen von 100 Barschen, Hechten oder Zander pro Boot sind im Bereich des Möglichen – davon träumen wir hierzulande nur! Auch die Forellenangelei ist erste Klasse.

Marius, Du hast vor Ort nicht nur geangelt, sondern sogar schon Braunbären beobachten können. Wie kam es dazu?
Dort leben Braunbären und Wölfe noch im Einklang mit den Menschen. Beim Bear-Watching kann man – auf Wunsch auch über Nacht – sehr zuverlässig Bären in freier Wildbahn beobachten. Mir sagte der Guide, es wären alle Hütten belegt, aber ich könnte die Bären auch im Freien beobachten. Ich hielt dies für einen Witz und war mir sicher, in einer Hütte zu landen. Tatsächlich waren die Hütten wirklich belegt, und ehe ich mich versah, stand nach nicht einmal 3 Minuten ein gut 300 kg schwerer Braunbär Namens „Joki“ neben mir. Ein unbeschreibliches Gefühl, wie so ein Koloss, ohne ihn auch nur im Ansatz kommen zu hören, auf einmal keine 5 m von mir entfernt steht. Das Bear-Watching ist ein Muss für jeden Finnland-Kunden!

Welcher Angelwettbewerb steht denn als nächstes für euch an?
In diesem Jahr nehmen wir an der Fisch&Fang-Profiliga Zander und Hecht (Deadbait) teil. Aber leider nicht in Finnland…

Info: Sie wollen jetzt auch nach Finnland reisen? Dann sehen Sie sich unsere Reiseziele in Finnland bitte hier hier an. Senden Sie uns am besten gleich eine Buchungsanfrage für ein individuelles Angebot. Zur 15. Staffel des YouTube-Filmformats FLY VS JERK mit Marius und Matthias geht es hier.