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„Köder raus und warten? Ganz so einfach war es nicht!“

Wieder Deadbait, wieder dabei – und diesmal mit neuen Herausforderungen. Marius und Markus vom Kingfisher-Team sprechen über die Profi-Liga Deadbait, überraschende Bedingungen und die Frage, warum man auch beim klassischen Ansitz flexibel bleiben sollte. Ab dem 9. Oktober gibt’s die neuen Folgen auf YouTube zu sehen.

Marius, Markus – ihr wart wieder bei der Profi-Liga Deadbait dabei. Wie groß war die Freude, erneut mit von der Partie zu sein?

Marius: Wir haben uns natürlich wieder riesig gefreut, dass wir dabei sein durften. Dieses Mal hatten wir sogar noch mehr das Gefühl, richtig "im Game" zu sein. Im letzten Jahr war es für uns ja die erste Teilnahme und wir konnten schon einiges an Erfahrungen sammeln. Am Ende hat es damals nur ganz knapp hinter dem Raubfischweltmeister Dietmar Isaiasch für Platz 4 gereicht. Das wollten wir dieses Jahr natürlich besser machen.

Markus: Dabei wollten wir aber unserem Motto treu bleiben: möglichst einfach angeln. Deshalb haben wir uns diesmal auch gar kein Futterboot organisiert, um die Köder rauszufahren. Das hat bei uns beim letzten Mal sowieso nicht wirklich funktioniert und für einige lustige Momente gesorgt. (lacht)

Beim letzten Mal fand die Veranstaltung im November statt, dieses Mal im Februar. Wie groß war der Unterschied beim Angeln?

Markus: Ganz ehrlich: Wir hätten selbst nicht gedacht, dass sich das Angeln dadurch so stark unterscheidet. Gerade bei den Methoden und auch bei den Ködern war dieses Mal teilweise ein ganz anderes Herangehen gefragt.

Marius: Die Jahreszeit hat also schon einen deutlichen Unterschied gemacht. Wir mussten uns entsprechend anpassen und erst einmal herausfinden, worauf die Fische zu dieser Zeit überhaupt reagieren.

Auch bei den Rahmenbedingungen gab es Veränderungen. Was war dieses Mal anders?

Marius: Die Regeln waren diesmal etwas anders. Wir mussten einen Tag an einem Stillgewässer und einen Tag an einem Fließgewässer angeln. Zu den Fließgewässern gehörten auch die Polder. Am dritten Tag konnten wir dann selbst entscheiden, welches Gewässer wir befischen wollten.

Markus: Das hat die Sache natürlich noch interessanter gemacht, weil man sich immer wieder auf neue Bedingungen einstellen musste. Die Taktik, die an einem Gewässer funktioniert, muss am nächsten schließlich nicht unbedingt genauso aufgehen.

Während der Veranstaltung begann in Deutschland auch noch der Karneval. Für dich, Marius, als echten Karnevalsjecken sicherlich ein besonderes Erlebnis?

Marius: Auf jeden Fall! (lacht) Dass die Profi-Liga ausgerechnet am Altweiberdonnerstag stattfand, mussten wir natürlich irgendwie feiern – und das haben wir dann auch am holländischen Gewässer gemacht. Als Karnevalsjeck kann man sich so eine Gelegenheit schließlich nicht entgehen lassen.

Markus: Wir wollen an dieser Stelle aber noch nicht zu viel verraten. Dazu gibt es in den nächsten Filmen von FISCH & FANG auf YouTube noch mehr zu sehen.

Ihr habt mehrere Tage getestet, bevor es richtig losging. Wie wichtig war dabei die Flexibilität?

Markus: Beim Testangeln lagen wir mit unserer Taktik erst einmal ziemlich daneben. Nach und nach hat sich dann aber herauskristallisiert, was die Fische eigentlich wollten. Wir mussten also immer wieder etwas verändern und uns anpassen.

Marius: Und genau das fanden wir selbst ziemlich interessant, gerade weil wir ja auch nur ab und zu mit Deadbait angeln. Man denkt bei dieser klassischen Ansitzmethode vielleicht erst einmal: Köder raus, hinsetzen und warten. Aber ganz so einfach ist es eben doch nicht.

Markus: Man muss auch beim Deadbaiten flexibel bleiben und schauen, was die Fische gerade wollen. Für uns macht genau das den Reiz aus: möglichst einfach angeln, aber trotzdem beobachten, ausprobieren und sich auf die Situation einstellen.

Info: Die Profi-Liga Deadbait ist ab dem 9. Oktober auf dem YouTube-Kanal @FischundfangDeMagazin der Angelzeitschrift FISCH & FANG zu sehen. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!