Marius, der Pollack ist der neue Lieblingsfisch vieler Norwegenangler. Was macht ihn so reizvoll?
Er ist äußerst kampfstark, mit leichtem Zander- oder Hechtgerät zu befischen und auch sehr schmackhaft. Zudem kann er sehr flach befischt und somit auch released werden, wenn die Truhen voll sind. Insgesamt ein unfassbar vielseitig zu beangelnder Meeresfisch.
Welche Reviere in Mittelnorwegen sind Deiner Meinung nach die besten zum Pollackangeln?
Top sind die Inseln Hitra und Frøya in Mittelnorwegen bis hoch in die Region Rørvik, aber auch rund um Bergen gibt es einige Hotspots. In Nordnorwegen gibt es ebenfalls hervorragende Reviere wie den Tjongsfjord oder die Vesterålen. Mein Favorit: der Norden von Frøya, insbesondere um die Inseln Mausund und Sula.
Was zeichnet ein gutes Pollackrevier aus?
Es sollte sehr strukturreich sein – steile Felskanten, Unterwasserberge und Tanggürtel, wo die Fische gerne entlang patrouillieren, sollten sich abwechseln. Bereiche, in denen die Tiefe abrupt wechselt, sind immer heiß. Absoluter Hotspot wäre wohl ein strömungsreiches, überspültes Tangfeld, das an den Seiten steil und felsig abfällt.
Welche Köder und welche Farben sind die besten zum Pollackangeln?
In meinen Augen lieben Pollack grelles Orange! Möhrchen, die japanroten Köder von Lieblingsköder, sind für mich immer noch der Hit und meine Nummer 1. Außerdem Krebsimitate, Jerkbaits und No-Action-Shads, die den Unterschied machen können. Gummis sollten nur 10 bis 16 cm lang sein, oft sogar noch kleiner. So leicht wie möglich, heißt die Devise! Im Flachen nehme ich deshalb nur 14-20 g leichte Jigköpfe.
Welches Gerät benutzt Du zum Pollackangeln?
Klassisches Zandergerät: 4.000er salzwasserfeste Stationärrolle, 2,20-2,40 m lange Rute mit 40-60 g Wurfgewicht oder länger beim Uferangeln, geflochtene Schnur (0,14er-0,20er, je nach Hersteller) und ein 0,35er-0,45er Fluorocarbon-Vorfach.
Gibt es Tricks, wie man gezielt auf die ganz Großen angelt?
Oftmals stehen die Großen auf ganz langsames Durchkurbeln. Mein Tipp: im flachen Wasser parallel zur Kelpkante fischen. Ganz heiß sind gut durchströmte Buchten, wo das Wasser massiv beschleunigt, bevor es in eine Engstelle läuft
Gibt es besonders gute Angelbedingungen?
Kurz vor oder nach dem jeweiligen Gezeitenwechsel bei ordentlich Strömung, das ist immer eine ganz heiße Phase. Das Wasser muss sich bewegen, sonst hat man kaum eine Chance.
Info: Besonders gute Pollackreviere im Kingfisher-Programm finden sich rund um Hitra, Frøya und Flatanger, zum Beispiel Vik Brygge, Titran Rorbuer, Stadsvik Brygger oder Knutshaug Fiskeferie.
Gerne unterbreiten wir Ihnen entsprechende Angebote für die genannten Angelreviere. Rufen Sie uns gerne an unter Tel. +49 (0) 261 - 91554 - 0, oder stellen Sie Ihre Buchungsanfrage ganz schnell und praktisch in unserem Online-Formular.
