Ein Bericht unseres Kunden Fabian Groß zu seiner Reise nach Schweden an den Glafsfjorden.

16. November 2017

Fabian Groß berichtete:

Mitte August diesen Jahres bin ich mit drei guten Freunden zu einer, mit ihnen gebuchten Reise, an den Glafsfjorden nach Schweden gefahren.

Da das Angeln tatsächlich sehr erfolgreich war, unter anderem konnten wir einen Hecht mit 112 cm Länge und guten 12 Kilo Gewicht fangen, würde ich ihnen im Folgenden erläutern wie wir das sommerliche Fischen am Glafsfjorden angegangen sind.

Einen leichten Dämpfer bekamen wir an unserem Ankunftstag, als uns ein anderer deutscher Angler erzählte er habe eine Woche lang mit Kunstködern im bis zu 10 Meter tiefen Wasser gefischt und weder einen Biss bekommen noch einen einzigen Fisch auf seinem Echolot gesehen. Aufgrund dieser Information und auch, da in allen anderen größeren Seen die wir bis dahin befischt hatten, die Hechte im Sommer immer im offenen Freiwasser stehen, haben wir uns gleich von Anfang an entschieden, auf Schleppangeln mit großen Ködern zu setzen. Wir montierten an jedem Boot jeweils zwei selbst mitgebrachte Rutenhalter und befestigten zudem Side Planner. Die Fische standen wie vermutet im tiefen Wasser, ab einer Tiefe von 15 Metern war auf dem Echolot, egal wo man hinfuhr, alles voll mit Fisch. Früh morgens und spät abends, stehen die Fische zwar immer noch über 15 Meter oder tieferem Wasser, jedoch deutlich höher, also etwa drei bis vier Meter tief. Den restlichen Tag stehen die Fische auf einer Wassertiefe von etwa 10-15 Metern. Die Bissfrequenz an sich konnte deutlich erhöht werden, wenn man vor das Vorfach ein 35 Gramm Birnenblei montierte, auch wenn uns der Verkäufer im Angelladen von Arvika, dringen davon abgeraten hatte. Aufgrund des trüben Wassers stellten sich gelbe, grüne und weiße Köder als am fängigsten heraus, obwohl unser größter Hecht auf einen 25 cm langen Gummifisch im Forellendekor biss. Dies war jedoch eher die Ausnahme, da der Großteil der Fische auf die oben genannten Köderfarben biss. Am besten fingen Gummifische zwischen 25-30 cm am ASO – System, wir fischten hierbei oft mit Kopytos (welche genau das waren weiss ich leider nicht) aber auch andere Gummifische mit der richtigen Farbe und einem aktivem Laufverhalten waren erfolgreich. Gut fing auch noch die Castaic Lemon in 25 cm Länge. Wobbler liefen überraschender Weise ziemlich schlecht. Gerade einmal zwei Hechte und einen Zander konnten wir auf Wobbler fangen und dass obwohl wir mit dem Monster Barsch von Balzer, dem Rapala X-Rap und Taildancer, jeweils im firetiger Dekor, eigentlich exzellente Skandinavien Köder montiert hatten. Unsere Schlepproute verlief von unserem Campingplatz aus in südlicher Richtung auf der 26 Meter Linie, bis auf Höhe des Leuchtturms, wo von der östlichen Uferseite auf den im Westen liegenden Leuchtturm zugehalten wurde. Anschließend wurde vom Leuchtturm in Nord- westlicher Richtung bis zum „Kabel“gefahren, welches auf der Karte als rote geschwungene Linie eingezeichnet ist. Zum Schluss ging es vom Kabel am nördlichen Ufer entlang Richtung Campingplatz.

Insgesamt haben wir in einer Woche etwa 25 Raubfische gefangen, 20 Hechte und 5 Zander. Die Hechte lagen durchschnittlich bei einer Größe von etwa 85 bis 90 cm, wobei unser Größter Hecht bei den bereits oben genannten 112 cm lag. Die Zander, welche sich ohne Scheu auf die großen Gummifische stürzten, lagen bei einer Durchschnittsgröße von etwa 60 bis 65 cm, der größte hatte eine Länge von 72 cm.

Ich hoffe, dass dieser Bericht Herr Brodrecht und vielleicht auch einigen anderen Anglern weiterhilft, die auch mal im Sommer ihr Glück am Glafsfjorden probieren wollen. Es ist definitiv eine Reise wert und wir haben unseren Aufenthalt auf jeden Fall genossen.

Viele Grüße,

Fabian Groß

 

Petri Heil Fabian und danke für Deinen Bericht!

Wenn auch Sie an den Glafsfjorden reisen möchten, gelanden Sie hier zu den Ferienhäusern Ingestrand.