Region Finnmark


Lohnt sich dieser zusätzliche Weg bis ganz hinauf in den höchsten Norden Norwegens wirklich? Schließlich ist bereits die Region rund um Tromsø berühmt für ihren Fischreichtum und eine landschaftliche Schönheit, die ihresgleichen sucht. Rein objektiv betrachtet ist das richtig, doch zum Glück gewinnt am Ende das Gefühl. Diese unglaubliche Weite, ohne dass ein Baum den Blick einfängt.

Die Rentierherden in der endlosen Tundra, Fjordufer, die sich einsam und karg bis zum Horizont ziehen. Und das Meer, dass eigenartig grau und kalt schimmert. Wir fischen nun in der Barentssee, einem der weltweit nördlichsten erreichbaren Gewässer für Angler. Ein großartiges Gefühl, den Nordkap-Felsen als dunkle Bank in der Ferne zu sehen.

Doch auch die Fischerei verspricht Superlative: Nirgendwo in Norwegen gibt es eine größere Dichte an Steinbeißern und die Heilbutt-Strecken vor Havøysund klingen unglaublich.

Um auf die eingangs gestellte Frage zurück zu kommen: Der Weg in die Finnmark lohnt. Allemal!


Dieses Ausnahmerevier am Ausgang des windgeschützten Øksfjords in der Kommune Loppa hat mit besonders beeindruckenden Fängen auf sich aufmerksam gemacht.

Viel weiter nördlich geht es wirklich nicht. Havøysund schmiegt sich westlich vom Nordkap in einen geschützten Sund. Ein Traumrevier mit Heilbutt, Dorsch, Steinbeißer und Rotbarsch.

Die Großdorsch-Fischerei ist die wohl beste Norwegens, gigantische Rotbarsche stehen an den tiefen Kanten, und das Heilbutt- und Steinbeißer-Angeln in den Buchten und auf den Bänken vor der Insel ist sucht seines gleichen.

In der Finnmark wird das Bild von nackten Felsen, Gräsern und Flechten geprägt. Anders als in Tromsø ersetzen hier weite Hänge und Fjelle die schneebedeckten Zacken der Küstengebirge.

In Skarsvåg verbringen Sie Ihren Angelurlaub nicht nur im nördlichsten Fischerort der Welt, sondern haben bei den Ausfahrten mit dem Felshorn des Nordkaps im Blick stets die Gewissheit, dass in diesem Augenblick weltweit vermutlich kein Meeresangler nördlich von Ihnen fischt.