In den meisten Seen Irlands kommen Forelle, Hecht und Barsch nebeneinander vor. Daneben überraschen viele Gewässer mit guten Beständen an Schleien in Rekordgewichten und kapitalen Brassen.
Auf Hecht
Dieser Raubfisch hat die grüne Insel berühmt gemacht. Großartig wieder die Fänge am Lower Lough Erne, beeindruckend die Kapitalen aus den Seen Mask, Corrib und Lough Ree. Nicht ganz zufrieden waren wir im vergangenen Jahr mit den Ergebnissen am Lough Derg und in der Seenplatte von Cavan.
Auch wenn große Schleppwobbler und Blinker weiterhin ihre Fische fangen, sollten Sie es in Zukunft öfter mal mit dem toten Köderfisch am System oder einem großen Gummifisch an den tiefen Kanten probieren. Es scheint sich besonders in den tiefen Shannon Seen gerade in der warmen Jahreszeit der Trend abzuzeichnen, dass die Hechte tiefer als in den Jahren zuvor stehen.
Auf Forelle
Die Bestände der Brown Trout haben sich in den letzten Jahren fantastisch entwickelt.
Topköder für die großen Raubforellen sind kleine, an den Kanten entlang geschleppte Wobbler oder Spinner. Eine spezielle irische Methode kommt zum Einsatz, wenn der Wind weht: das Dapping. Ein größeres Insekt wird an einer langen Rute und speziellen Schnur unbeschwert im Wind auf die Wasseroberfläche getippt – eine spannende und sehr fängige Angelmethode, die Sie unbedingt probieren sollten!
Auf Barsch
Dieser Räuber kommt in vielen irischen Seen in großen Stückzahlen vor und stellt eine spannende Abwechslung zum Hechtalltag dar.